Ralph Herrnkind

Biographie:

Geboren und aufgewachsen bin ich in Kaiserslautern. Ich hatte meine ersten musikalischen Gehversuche in der Schulband mit den Titeln "Spinning Wheel" von Blood, Sweat & Tears und "Windmills of my Mind" von Grady Tate:
In Kaiserslautern waren hervorragende amerikanische Musiker bei der 76th Airforce Big Band stationiert. Mit ihnen konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln.

Meine ersten eigenen Bands traten lokal auf, meist begleitet durch die fürsorgliche Unterstützung von "Richard Müller". Richard betreut heutzutage den Musikladen "Kammgarn" in Kaiserslautern, eine tolle Location mit großstädtischem Programm.

Meinen ersten vernünftigen Gitarren- und Bassunterricht hatte ich bei Helmut Weilemann. Er war einer der führenden deutschen Jazzgitarristen der Nachkriegszeit. Ihm verdanke ich Notenlesen und Durchblick in Harmonielehre, sowie eine solide Basis in Bebop, Swing und Latin. Was man an Hochschulen oft nicht lernt, habe ich auch von ihm erfahren: wie man vernünftig Noten schreibt und wie man reharmonisiert. Danke Helmut!!!

Durch den Schlagzeuger Thilo Berg bekam ich den Tipp, mich an der Kölner Musikhochschule für den damals neugeschaffenen Studiengang Jazz- und Popularmusik zu bewerben. Es klappte und schließlich siedelte ich 1983 nach Köln über um dort zu studieren.
Ich machte schliesslich meine Abschlüsse und lebe seitdem vom Musikmachen. Ich spiele Gitarren, E-Bass und arrangiere auch. Meine Arbeitsfelder reichen von Popmusik über Jazz bis Klassik.
Immer wieder nutzte ich die Gelegenheit, um bei namhaften Künstlern wie "David Liebman", Howard Roberts", "Mike Stern", "Wayne Krantz", "Rufus Reid", "John Clayton", "Tommy Emmanuel", Joscho Stephan" und vielen anderen Unterricht zu nehmen.
Mein spezielles Interesse gilt der indischen Musik. Ich habe schon einige Kurse hierzu besucht und habe auch am "Karnataka College of Percussion" Unterricht genommen. Jedoch ist das für mich eher eine Inspiration, die ich in mein Denken und Spielen integrieren möchte.